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Axiochos
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Der Axiochos (altgriechisch áŒˆÎŸÎŻÎżÏ‡ÎżÏ‚ AxĂ­ochos, latinisiert Axiochus) ist ein antiker literarischer Dialog in altgriechischer Sprache, der dem Philosophen Platon zugeschrieben wurde, aber sicher nicht von ihm stammt. Die Unechtheit wurde schon in der Antike erkannt.

Den Inhalt bildet ein fiktives GesprĂ€ch zwischen dem Philosophen Sokrates und dem sterbenskranken Politiker Axiochos. Erörtert werden die Furcht vor dem Tod und die Frage nach dem Fortleben der Seelen Verstorbener. Sokrates bemĂŒht sich, dem Todkranken zur Überwindung der Todesfurcht zu verhelfen. Dabei setzt er Argumente unterschiedlicher Art ein, die teils auf einem materialistischen Weltbild basieren, teils auf der Annahme, dass es eine unsterbliche Seele gebe. Nur die letzteren Überlegungen erweisen sich als tröstlich.

Der unbekannte Verfasser lebte in der Epoche des Hellenismus. In der FrĂŒhen Neuzeit erfreute sich das Werk betrĂ€chtlicher Beliebtheit, da es einem verbreiteten BedĂŒrfnis nach Trostliteratur entgegenkam. In der Moderne hingegen wird dem Autor angekreidet, dass er seinen Sokrates Argumente vorbringen lĂ€sst, die auf miteinander unvereinbaren Voraussetzungen beruhen.

Contents

‱ Inhalt
‱ Rezeption
‱ Literatur

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Inhalt

Der fiktive Dialog spielt sich in Athen im Zeitraum 406–403 v. Chr. ab.cite-ref-1[1] Anfangs tritt Sokrates als ErzĂ€hler auf, der von einer vergangenen Begebenheit berichtet, dann gibt er den GesprĂ€chsverlauf nur noch in direkter Rede wieder.

Sokrates befindet sich auf dem Weg zum Kynosarges-Gymnasium. Beim Fluss Ilissos trifft er eine Gruppe von drei Bekannten: Kleinias, dessen Geliebten Charmides und den Musiklehrer Damon. Kleinias ist der Sohn des Axiochos, der ein Onkel des berĂŒhmten Staatsmanns Alkibiades ist.cite-ref-2[2] Er berichtet Sokrates, dass sein Vater dem Tode nahe ist, und bittet ihn, dem Verzagten Trost zu spenden. Die Gruppe eilt zum Haus des Axiochos. Sokrates findet den frĂŒher stolzen, mutigen Mann im Zustand der Verzweiflung vor. Nun beginnt der Dialog des Philosophen mit dem Todkranken, die anderen Anwesenden schweigen.cite-ref-3[3]

Sokrates leitet seine AusfĂŒhrungen, die auf die Überwindung der Todesfurcht abzielen, mit zwei Argumenten unterschiedlicher Art ein. Das erste ist eine materialistische Überlegung. Ihr zufolge kann das Leid nur den betreffen, der da ist. So wie die Übel, die vor der Geburt eines Menschen vorhanden waren, ihm kein Leid verursacht haben, so betrifft ihn auch das, was ab dem Eintritt seines Todes geschieht, nicht mehr. Der Tod beendet alle Empfindungen und damit auch jedes Leid. Das zweite Argument ist die sokratisch-platonische Überzeugung, dass die Seele unsterblich sei und durch den Tod vom Körper befreit werde. Die beiden GedankengĂ€nge basieren zwar auf gegensĂ€tzlichen Voraussetzungen, fĂŒhren aber zum selben Ergebnis: Die Todesfurcht erweist sich als unangebracht, der Tod ist nicht beklagenswert.cite-ref-4[4]

FĂŒr einige anschließend vorgebrachte ErwĂ€gungen beruft sich Sokrates auf den Sophisten Prodikos von Keos, von dem er sie gehört habe. Prodikos habe eingehend dargelegt, dass das menschliche Leben von der Geburt bis zum Tod eine Kette von MĂŒhsalen, Nöten und Leiden aller Art sei. Daher sei ein frĂŒher Tod ein Zeichen besonderer Gunst der Götter. Das Elend des Lebens betreffe einfache Menschen – Tagelöhner, Handwerker, Seeleute und Bauern – ebenso wie die Angehörigen der Oberschicht, die sich in der Politik und KriegsfĂŒhrung betĂ€tigten. Sogar berĂŒhmte StaatsmĂ€nner mĂŒssten ĂŒberaus schmerzliche DemĂŒtigungen und Niederlagen erleiden und seien von der Gunst des Pöbels abhĂ€ngig. Besonders hart sei das Schicksal derer, die das Greisenalter erreichten und die damit verbundene HinfĂ€lligkeit erlebten. Sie hĂ€tten den Verlust der Sehkraft, des Gehörs oder der geistigen FĂ€higkeiten hinzunehmen.cite-ref-5[5]

Axiochos bestĂ€tigt aus seiner Erfahrung die Unerfreulichkeit des Lebens als Politiker. Sokrates erinnert ihn daran, dass das Dasein der materiell versorgten, die Politik gestaltenden Oberschicht als die beste Lebensform des Menschen gilt. Wenn sogar diese so leidvoll sei, mĂŒssten alle ĂŒbrigen noch schlimmer sein. ZusĂ€tzlich fĂŒhrt Sokrates erneut das materialistische Argument an: Prodikos habe gesagt, der Tod gehe weder die Lebenden noch die Toten etwas an, denn fĂŒr die Lebenden sei er nicht da und die Toten seien nicht mehr da, sobald er eingetreten sei. Axiochos zeigt sich jedoch von diesen Darlegungen unbeeindruckt. Er meint, es seien leere Worte, die seinen Kummer ĂŒber den Verlust der GĂŒter des Lebens nicht lindern könnten.cite-ref-6[6]

Darauf geht Sokrates zu einem anderen Gedankengang ĂŒber. Er begrĂŒndet seine Überzeugung von der Unsterblichkeit der Seele mit dem Hinweis auf die gewaltigen FĂ€higkeiten des Menschen. Ein Wesen, das weit stĂ€rkeren Tieren ĂŒberlegen sei und Meere ĂŒberqueren, StĂ€dte erbauen, Staaten grĂŒnden und die Naturgesetze erforschen könne, mĂŒsse etwas Göttliches in sich tragen. Ein solches Wesen könne daher nicht sterblich sein. Vielmehr stehe denen, die ein gutes Leben gefĂŒhrt hĂ€tten, eine leidfreie Zukunft in einer paradiesischen Welt bevor. Sokrates illustriert seine Jenseitserwartung mit der ErzĂ€hlung eines Mythos vom Totengericht. Damit gelingt es ihm, Axiochos aufzumuntern und in eine optimistische Stimmung zu versetzen.cite-ref-7[7]

Verfasser und Entstehungszeit

Aus der Einbeziehung hellenistischen Gedankenguts und aus sprachlichen Besonderheiten ist klar ersichtlich, dass es sich nicht um ein Werk Platons handeln kann. FĂŒr die Abfassung kommt frĂŒhestens die Zeit um 300 v. Chr. in Betracht. Die meisten Altertumswissenschaftler setzen den Dialog ins 2. oder ins 1. Jahrhundert v. Chr. In der neueren Forschung besteht eine Neigung zur SpĂ€tdatierung.cite-ref-8[8]

Über die Person des Verfassers lĂ€sst sich nichts NĂ€heres ermitteln. Offenbar war er ein Rhetoriker ohne tieferes Interesse an Philosophie. Die echten Dialoge Platons waren ihm bekannt, denn an deren Vorbild knĂŒpfte er formal und inhaltlich an.cite-ref-9[9] Im Unterschied zu den echten Dialogen wird aber im Axiochos nicht gemeinsam nach Wahrheit gesucht, sondern nur Belehrung erteilt und Trost gespendet. Das Werk gehört zur Gattung der Trostschriften. Neben der platonischen Seelenlehre hat der Verfasser vor allem eine epikureische Argumentation fĂŒr seinen Zweck verwertet, ohne an der Unvereinbarkeit der beiden AnsĂ€tze Anstoß zu nehmen. Das platonische Unsterblichkeitskonzept steht unvermittelt neben dem materialistischen Gedanken der Epikureer, dass mit dem Tod alles endet. Auch stoischer und kynischer Einfluss ist erkennbar.cite-ref-10[10] Manche Forscher vermuten, der Autor habe als Platoniker gegen den Epikureismus polemisieren wollen, denn er lĂ€sst seinen Axiochos die epikureische Argumentation als neumodisches GeschwĂ€tz verĂ€chtlich zurĂŒckweisen, die platonische Unsterblichkeitslehre hingegen am Schluss als echten Trost akzeptieren. Wenn dies zutrifft, ist es ein Indiz fĂŒr Entstehung des Dialogs in der FrĂŒhzeit des Epikureismus um 300 v. Chr.cite-ref-11[11]

Mauro Tulli sieht in dem unbekannten Verfasser einen Angehörigen der Platonischen Akademie in hellenistischer Zeit. Dieser habe versucht, die Lehrinhalte des Platonismus dem geistigen Klima seiner Epoche anzupassen. Damals sei nicht mehr wie zu Sokrates’ und Platons Zeiten eine unablĂ€ssige, ergebnisoffene denkerische Suche nach Wahrheit gefragt gewesen. Vielmehr habe man unter aussichtslos wirkenden VerhĂ€ltnissen, die eine pessimistische Grundstimmung erzeugten, von der Philosophie nur noch Trost und Orientierung erwartet. Das Werk habe sich an Leser gerichtet, die im Leben keine Hoffnung mehr hatten und doch den Tod fĂŒrchteten.cite-ref-12[12]

Rezeption

Da der Axiochos in der Antike als unecht galt, wurde er nicht in die Tetralogienordnung der Werke Platons aufgenommen. Der Philosophiegeschichtsschreiber Diogenes Laertios fĂŒhrte ihn unter den Schriften auf, die ĂŒbereinstimmend als nicht von Platon stammend angesehen wurden.cite-ref-13[13] Dennoch fand der Dialog erhebliche Beachtung, wie eine Reihe von Zitaten zeigt. Zu den wenigen Gelehrten, die an Platons Verfasserschaft glaubten, gehörte Johannes Stobaios, der den Axiochos ausgiebig zitierte.cite-ref-14[14]

Es ist kein antiker Textzeuge erhalten geblieben. Im Mittelalter war das Werk der lateinischsprachigen Gelehrtenwelt des Westens nicht zugÀnglich. Im Byzantinischen Reich hingegen war es einer Reihe von Gelehrten bekannt. Die Àlteste erhaltene Handschrift stammt aus dem 9. Jahrhundert.cite-ref-15[15]

Nach seiner Wiederentdeckung im Zeitalter des Renaissance-Humanismus gehörte der Axiochos zu den geschĂ€tzten Schriften der Antike. In weiten Kreisen hielt man ihn sogar fĂŒr ein echtes Werk Platons. Den frĂŒhneuzeitlichen Lesern kam es wie schon dem antiken Publikum auf die therapeutische, tröstende Wirkung angesichts des Todes an.cite-ref-16[16]

Die erste lateinische Übersetzung fertigte der Humanist Rinuccio da Castiglione im frĂŒhen 15. Jahrhundert an. Die zweite besorgte Cencio de’ Rustici, der an Platons Autorschaft glaubte und seine lateinische Fassung „Über die Todesverachtung“ (De morte contemnenda) betitelte. Er vollendete sie wohl 1436/1437 und widmete sie dem Kardinal Giordano Orsini († 1438). Sie ist in mindestens 38 Handschriften ĂŒberliefert und wurde 1557 in Paris gedruckt. Es folgte eine lateinische Übersetzung von Antonio Cassarino († 1447). Der Humanist Pero DĂ­az de Toledo († 1466) ĂŒbersetzte den lateinischen Text de’ Rusticis ins Spanische.cite-ref-17[17] Eine weitere Übersetzung des griechischen Originals ins Lateinische stammt von dem berĂŒhmten Humanisten Marsilio Ficino. Er schuf sie auf Wunsch seines Gönners, des Staatsmanns Cosimo de’ Medici, der von dem Dialog beeindruckt war. Ficino, der das Werk lateinisch De morte („Über den Tod“) betitelte, glaubte aber nicht an die Urheberschaft Platons, sondern hielt dessen SchĂŒler Xenokrates fĂŒr den Autor.cite-ref-18[18] Seine Übersetzung erschien 1497 in Venedig bei Aldo Manuzio. Schon um 1480 war eine andere lateinische Übersetzung, die der Humanist Rudolf Agricola angefertigt hatte, in Deventer gedruckt worden.cite-ref-19[19] Die Erstausgabe des griechischen Textes erschien im September 1513 in Venedig bei Aldo Manuzio im Rahmen der von Markos Musuros herausgegebenen Gesamtausgabe der Werke Platons. Auf dieser Ausgabe basiert die lateinische Übersetzung, die der Humanist Willibald Pirckheimer erstellte und 1523 in NĂŒrnberg bei seinem Drucker Friedrich Peypus veröffentlichte.cite-ref-20[20] Im 16. Jahrhundert wurde der Axiochos auch in französischer und in italienischer Sprache herausgebracht. Die erste englische Fassung erschien 1592; ob sie von dem berĂŒhmten Dichter Edmund Spenser oder von Anthony Munday stammt, ist umstritten.cite-ref-21[21]

Der verbreiteten WertschĂ€tzung des Dialogs widersprach Michel de Montaigne in seinen Essais; er vermisste in dem „Werk ohne Kraft“ Substanz.cite-ref-22[22]

In der modernen Forschung sind die Urteile ĂŒber den Axiochos meist ungĂŒnstig und oft sogar vernichtend ausgefallen. Vor allem wird getadelt, dass der Autor platonische und epikureische Auffassungen vom Tode ungeachtet der Unvereinbarkeit ihrer Grundlagen vorbringt, als wĂŒrden sie einander ergĂ€nzen. Ulrich von Wilamowitz-Moellendorff (1895) sah in dem Dialog – wie vor ihm schon Hermann Usener und Erwin Rohde – „ein inhaltlich und formell gleich verunglĂŒcktes Machwerk“, dessen Verfasser „weder schreiben noch denken“ könne.cite-ref-23[23] Ähnlich Ă€ußerte sich Alfred Edward Taylor.cite-ref-24[24]

Etwas gĂŒnstiger beurteilen das Werk die Altertumswissenschaftler, die seine Zugehörigkeit zur Gattung der Trostliteratur betonen. Tim O’Keefe erklĂ€rt den Mangel an Stimmigkeit damit, dass es dem Sokrates des Axiochos-Verfassers nicht um den Wahrheitsgehalt der philosophischen Aussagen gehe, sondern nur um die angestrebte tröstliche Wirkung. Zur Erreichung dieses Ziels setze er das ganze ihm bekannte Reservoir von Argumenten ein.cite-ref-25[25] Ähnlich Ă€ußert sich Michael Erler, der hervorhebt, dass Axiochos wie ein verstörtes Kind behandelt wird.cite-ref-26[26]

Ausgaben und Übersetzungen

‱ Jackson P. Hershbell (Hrsg.): Pseudo-Plato, Axiochus. Scholars Press, Chico 1981, ISBN 0-89130-354-5 (griechischer Text nach der Ausgabe von SouilhĂ© ohne kritischen Apparat, englische Übersetzung, Einleitung und Kommentar).
‱ Irmgard MĂ€nnlein-Robert u. a. (Hrsg.): Ps.-Platon: Über den Tod (= SAPERE. Band 20). Mohr Siebeck, TĂŒbingen 2012, ISBN 978-3-16-151904-8 (unkritische Edition mit deutscher Übersetzung, Einleitung und interpretierenden Essays) (PDF im Open Access).
‱ Hieronymus MĂŒller (Übersetzer): Axiochos. In: Erich Loewenthal (Hrsg.): Platon: SĂ€mtliche Werke in drei BĂ€nden, Bd. 3, unverĂ€nderter Nachdruck der 8., durchgesehenen Auflage, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2004, ISBN 3-534-17918-8, S. 853–862 (nur Übersetzung).
‱ Joseph SouilhĂ© (Hrsg.): Platon: ƒuvres complĂštes, Bd. 13, Teil 3: Dialogues apocryphes. 2. Auflage, Les Belles Lettres, Paris 1962, S. 116–149 (kritische Ausgabe mit französischer Übersetzung).

lateinisch (Renaissance)

‱ Marsilio Ficino: Marsilii Ficini Opera. Band 2, PhĂ©nix Éditions, Paris 2000 (Nachdruck der Ausgabe Basel 1576), ISBN 2-7458-0386-7, S. 1965–1968.

Literatur

‱ Michael Erler: Platon (Grundriss der Geschichte der Philosophie. Die Philosophie der Antike, hrsg. von Hellmut Flashar, Bd. 2/2). Schwabe, Basel 2007, ISBN 978-3-7965-2237-6, S. 333–335, 674.
‱ Michael Erler: „Argumente, die die Seele erreichen“. Der Axiochos und ein antiker Streit ĂŒber den Zweck philosophischer Argumente. In: Klaus Döring, Michael Erler, Stefan Schorn (Hrsg.): Pseudoplatonica. Franz Steiner, Stuttgart 2005, ISBN 3-515-08643-9, S. 81–95.
‱ Elizabeth Irwin: The Platonic Axiochus: the politics of not fearing death in 406 BC. In: Sandrine Dubel, Sophie Gotteland (Hrsg.): Formes et genres du dialogue antique. Ausonius, Bordeaux 2015, ISBN 978-2-35613-126-3, S. 63–85.
‱ Mark Joyal: Socrates as ÏƒÎżÏ†áœžÏ‚ áŒ€ÎœÎźÏ in the Axiochus. In: Klaus Döring, Michael Erler, Stefan Schorn (Hrsg.): Pseudoplatonica. Franz Steiner, Stuttgart 2005, ISBN 3-515-08643-9, S. 97–117.
‱ Tim O’Keefe: Socrates’ Therapeutic Use of Inconsistency in the Axiochus. In: Phronesis 51, 2006, S. 388–407.

Anmerkungen

cite-note-11. ↑ Zur Datierung der fiktiven Handlung siehe Michael Erler: Platon, Basel 2007, S. 333.
cite-note-22. ↑ Zum historischen Axiochos siehe Debra Nails: The People of Plato, Indianapolis 2002, S. 63–66; Peter J. Bicknell: Axiochos Alkibiadou, Aspasia and Aspasios. In: L’AntiquitĂ© Classique 51, 1982, S. 240–250. Zum Ort der Begegnung siehe Marie-Françoise Billot: Le Cynosarges. In: Richard Goulet (Hrsg.): Dictionnaire des philosophes antiques, Bd. 2, Paris 1994, S. 917–966, hier: 950f.; Jackson P. Hershbell (Hrsg.): Pseudo-Plato, Axiochus, Chico 1981, S. 53; Irmgard MĂ€nnlein-Robert u. a. (Hrsg.): Ps.-Platon: Über den Tod, TĂŒbingen 2012, S. 60f.
cite-note-33. ↑ Axiochos 364a–365a.
cite-note-44. ↑ Axiochos 365a–366b.
cite-note-55. ↑ Axiochos 366c–369a.
cite-note-66. ↑ Axiochos 369a–e.
cite-note-77. ↑ Axiochos 370b–372.
cite-note-88. ↑ Siehe zur Datierung Irmgard MĂ€nnlein-Robert: EinfĂŒhrung in die Schrift. In: Irmgard MĂ€nnlein-Robert u. a. (Hrsg.): Ps.-Platon: Über den Tod, TĂŒbingen 2012, S. 3–41, hier: 5–7; Michael Erler: Platon, Basel 2007, S. 333f.; Jackson P. Hershbell (Hrsg.): Pseudo-Plato, Axiochus, Chico 1981, S. 10–21; Mark Joyal: Socrates as ÏƒÎżÏ†áœžÏ‚ áŒ€ÎœÎźÏ in the Axiochus. In: Klaus Döring u. a. (Hrsg.): Pseudoplatonica, Stuttgart 2005, S. 97–117, hier: S. 97 und Anm. 4.
cite-note-99. ↑ Mark Joyal: Socrates as ÏƒÎżÏ†áœžÏ‚ áŒ€ÎœÎźÏ in the Axiochus. In: Klaus Döring u. a. (Hrsg.): Pseudoplatonica, Stuttgart 2005, S. 97–117, hier: 100–110.
cite-note-1010. ↑ Jackson P. Hershbell (Hrsg.): Pseudo-Plato, Axiochus, Chico 1981, S. 16–18; Tim O’Keefe: Socrates’ Therapeutic Use of Inconsistency in the Axiochus. In: Phronesis 51, 2006, S. 388–407, hier: 388–393.
cite-note-1111. ↑ Alfred E. Taylor: Plato. The Man and his Work, 5. Auflage, London 1948, S. 551f.; Jackson P. Hershbell (Hrsg.): Pseudo-Plato, Axiochus, Chico 1981, S. 2.
cite-note-1212. ↑ Mauro Tulli: Der Axiochos und die Tradition der consolatio in der Akademie. In: Klaus Döring u. a. (Hrsg.): Pseudoplatonica, Stuttgart 2005, S. 255–271. Vgl. Irmgard MĂ€nnlein-Robert: EinfĂŒhrung in die Schrift. In: Irmgard MĂ€nnlein-Robert u. a. (Hrsg.): Ps.-Platon: Über den Tod, TĂŒbingen 2012, S. 3–41, hier: 7–9.
cite-note-1313. ↑ Diogenes Laertios 3,62.
cite-note-1414. ↑ Siehe dazu Jackson P. Hershbell (Hrsg.): Pseudo-Plato, Axiochus, Chico 1981, S. 6.
cite-note-1515. ↑ Irmgard MĂ€nnlein-Robert: EinfĂŒhrung in die Schrift. In: Irmgard MĂ€nnlein-Robert u. a. (Hrsg.): Ps.-Platon: Über den Tod, TĂŒbingen 2012, S. 3–41, hier: 39.
cite-note-1616. ↑ Michael Erler: „Argumente, die die Seele erreichen“. Der Axiochos und ein antiker Streit ĂŒber den Zweck philosophischer Argumente. In: Klaus Döring u. a. (Hrsg.): Pseudoplatonica, Stuttgart 2005, S. 81–95, hier: 81. Vgl. Jacques Chevalier: Étude critique du dialogue pseudo-platonicien L’Axiochos sur la mort et sur l’immortalitĂ© de l’ñme, Paris 1915, S. 117–129 (mit Zusammenstellung einschlĂ€giger Quellentexte).
cite-note-1717. ↑ Zu Cencios Übersetzung und ihrer Rezeption siehe James Hankins: Plato in the Italian Renaissance, Leiden 1990, Bd. 1, S. 82–84, 96f. und Bd. 2, S. 769.
cite-note-1818. ↑ Siehe zu Ficinos Übersetzung James Hankins: Plato in the Italian Renaissance, Bd. 2, Leiden 1990, S. 473f.
cite-note-1919. ↑ James Hankins: Plato in the Italian Renaissance, Bd. 2, Leiden 1990, S. 739f., 742.
cite-note-2020. ↑ Zu Pirckheimers Übersetzung siehe Niklas Holzberg: Willibald Pirckheimer, MĂŒnchen 1981, S. 301–311.
cite-note-2121. ↑ Andrew Hadfield: Edmund Spenser. A Life, Oxford 2012, S. 79–82.
cite-note-2222. ↑ Zu Montaignes Urteil siehe Jacques Chevalier: Étude critique du dialogue pseudo-platonicien L’Axiochos sur la mort et sur l’immortalitĂ© de l’ñme, Paris 1915, S. 129 und Anm. 2.
cite-note-2323. ↑ Ulrich von Wilamowitz-Moellendorff: Kleine Schriften, Band 3, Berlin 1969, S. 149 (Rezension, Erstveröffentlichung 1895).
cite-note-2424. ↑ Alfred E. Taylor: Plato. The Man and his Work, 5. Auflage, London 1948, S. 550–552.
cite-note-2525. ↑ Tim O’Keefe: Socrates’ Therapeutic Use of Inconsistency in the Axiochus. In: Phronesis 51, 2006, S. 388–407, hier: 394–406.
cite-note-2626. ↑ Michael Erler: „Argumente, die die Seele erreichen“. Der Axiochos und ein antiker Streit ĂŒber den Zweck philosophischer Argumente. In: Klaus Döring u. a. (Hrsg.): Pseudoplatonica, Stuttgart 2005, S. 81–95. Vgl. Michael Erler: Platon, Basel 2007, S. 334f. und Mark Joyal: Socrates as ÏƒÎżÏ†áœžÏ‚ áŒ€ÎœÎźÏ in the Axiochus. In: Klaus Döring u. a. (Hrsg.): Pseudoplatonica, Stuttgart 2005, S. 97–117, hier: 113.